Corporate Responsibility Interface Center (cric e. V.) | Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

Fachpersonen der Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit

Jessica Bodmann

Jessica Bodmann ist seit August 2022 Head of Germany von Oikocredit in Deutschland. In dieser Rolle betreut sie vor allem institutionelle Investoren und repräsentiert Oikocredit auf Bundesebene. Sie arbeitet seit 15 Jahren in der Impact Investment Branche in Frankfurt mit besonderem Fokus auf Mikro- & KMU-Finanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Frau Bodmann hat an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Politikwissenschaften, Islamwissenschaften und Wirtschaftspolitik studiert. Sie ist zertifizierte Expertin für Mikrofinanz der Frankfurt School of Finance and Management.

Oikocredit ist eine internationale Genossenschaft für nachhaltige Geldanlage und Entwicklungsfinanzierung. Die Pionierin im Impact Investing vergibt seit 1975 Kredite und Kapitalbeteiligungen an sozial ausgerichtete Unternehmen in den Bereichen inklusives Finanzwesen, Landwirtschaft und erneuerbare Energien. Das Ziel: mit nachhaltigen Investments wirtschaftlich benachteiligten Menschen und Gemeinschaften im Globalen Süden die Möglichkeit geben, ihre Lebenssituation zu verbessern. Mit einem Investitionsvolumen von 1.105,3 Millionen Euro konnten Oikocredit und ihre 487 Partnerorganisationen 49 Millionen Menschen im Jahr 2024 erreichen – davon 88 Prozent Frauen. Oikocredit hat weltweit rund 45.000 Anleger*innen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Sitz der deutschen Geschäftsstelle ist Frankfurt.

Weiterführende Links:

Oikocredits Klima-Portfolio https://www.oikocredit.org/de/news/oikocredit-verstaerkt-sein-engagement-im-kampf-gegen-den-klimawandel/

Oikocredits Endkundenbefragung: https://www.oikocredit.org/de/news/was-wir-aus-der-kundenbefragung-der-partner-lernen/Oikocredit

Podcast Oikocredit: https://www.oikocredit.org/de/news/wege-zur-klimagerechtigkeit-mit-louisa-schneider/?utm_source=website&utm_medium=social&utm_content=link

Ute Sudmann

Ute Sudmann leitet den Bereich „Zukunftsfähige Finanzflüsse“ bei der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch. Sie ist Diplom Betriebswirtin (BA) und Diplom Umweltwissenschaftlerin und hat vor ihrer Zeit bei Germanwatch 20 Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet, immer an der Schnittstelle Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Von 2008 bis 2025 war sie bei der Entwicklungsbank und KfW Tochter DEG beschäftigt und hat dort als Prokuristin im Nachhaltigkeitsbereich insbesondere an der Verbesserung von Umwelt- und Sozialstandards von privaten Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern gearbeitet.

Germanwatch ist eine unabhängige Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisation, die sich für eine zukunftsfähige globale Entwicklung einsetzt. Zukunftsfähig, das heißt für Germanwatch sozial gerecht, ökologisch verträglich und ökonomisch tragfähig. Die Organisation schaut auf mehr als 30 Jahre und über 650 erfolgreich abgeschlossene Projekte zurück. In dieser Zeit hat sich Germanwatch als wirkungsvoller Akteur der Zivilgesellschaft etabliert. So mancher klima- und entwicklungspolitische Meilenstein wäre ohne Germanwatch später oder vielleicht auch gar nicht erreicht worden.

Link zur Website: https://www.germanwatch.org/de

Kirsten Gade

Kirsten Gade ist seit 2010 bei Brot für die Welt Ansprechpartnerin für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten mit Fokus Klimagerechtigkeit und Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele, u.a. im Rahmen des Null Grad Invest Fonds. Sie entwickelt Klimaschutzfinanzierungsstrategien und unterstützt Brot für die Welt-Partnerorganisationen und deren Sozialunternehmen bei der Konzeption und Umsetzung zertifizierter Klimaschutzprojekte. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit in verschiedenen Regionen Asiens, Afrikas und des Pazifiks sowie im freiwilligen Markt für Emissionsminderungen.

Brot für die Welt setzt sich für eine gerechte Welt ein, in der jeder Mensch in Würde lebt, gleiche Rechte hat, in der die Ressourcen fair verteilt sind und die planetaren Grenzen heute und in Zukunft geachtet werden. Das christliche Selbstverständnis prägt das Engagement. Gemeinsam mit rd. 1.600 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in mehr als 80 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern. Brot für die Welt setzt sich für Menschenrechte, Frieden, eine starke Demokratie, Zugang zu Bildung, Gesundheit und Wasser und gegen Hunger, Armut und die Folgen des Klimawandel ein. Brot für die Welt ist mehr als eine Hilfsorganisation und versteht sich als Teil einer globalen Zivilgesellschaft, denn zusammen können wir etwas bewegen.

Link zum Null Grad Invest Fond: Null Grad Invest Fond

 

Martin Ihm

Martin Ihm ist seit 2023 Geschäftsführer der Klima‑Kollekte gGmbH und treibt in dieser Rolle die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells von klassischer CO₂‑Kompensation hin zu Klimafinanzierung voran. Er studierte Sozialwissenschaften und Agrarökonomik und sammelte langjährige Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Unter anderem arbeitete er für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Malawi sowie für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) in Äthiopien.

Die Klima-Kollekte gGmbH wurde 2011 als kirchlicher CO₂-Kompensationsfonds gegründet und hat sich seitdem als Anbieter hochwertiger Carbon Credits etabliert. Diese zeichnen sich durch umfassende positive Entwicklungswirkungen aus und heben sich damit deutlich von anderen Angeboten am Markt ab. Die Kernaktivität der Klima-Kollekte ist also die Vermarktung zertifizierter CO₂-Einsparungen aus Klimaschutzprojekten der Partnerorganisationen ihrer Gesellschafter über den freiwilligen Kohlenstoffmarkt. Angesichts der mangelnden Integrität dieses Marktes und der Umsetzung des Pariser Übereinkommens legt die Klima-Kollekte seit 2024 ihren Schwerpunkt auf Klimafinanzierung. Dabei vermarktet sie Carbon Credits nach einem Beitragsmodell, dem sog. Contribution Claim-Ansatz. Mit dem neuen KlimaPlusBeitrag rückt sie das Engagement und die Verantwortung für das globale Netto-Null-Ziel im Sinne des Pariser Abkommens in den Mittelpunkt. Darüber hinaus bietet die Klima-Kollekte die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen an und informiert über den Mehrwert von Klimaschutzprojekten im Globalen Süden.

 

Dr. Moritz Isenmann

Dr. Moritz Isenmann ist ausgebildeter Historiker. Bevor er in die Finanzbranche wechselte, hatte er eine wissenschaftliche Stelle an der Universität zu Köln inne, wo er 2016 seine Habilitation in Neuerer Geschichte abschloss. Seine wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich insbesondere auf Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsethik. Seit 2019 ist Moritz Isenmann als Senior Impact and Sustainability Manager bei der Invest in Visions GmbH tätig, wo zu seinen Aufgaben die Analyse und Messung von Nachhaltigkeitsauswirkungen gehören. Darüber hinaus ist er als Produktmanager für Investitionen in erneuerbare Energien tätig.

Die Invest in Visions GmbH wurde 2006 von Edda Schröder mit der Vision gegründet, institutionellen und privaten Anlegern in Deutschland Zugang zu Impact-Investments zu verschaffen. Im Jahr 2011 erreichte Invest in Visions einen bedeutenden Meilenstein: Gemeinsam mit der HANSAINVEST GmbH legte das Unternehmen den ersten Mikrofinanzfonds in Deutschland auf, der auch privaten Anlegern offensteht. Im Jahr 2025 folgte ein weiterer innovativer Schritt: In Zusammenarbeit mit HANSAINVEST LUX wurde der IIV Solar Electrification Debt ELTIF aufgelegt, der erste europäische Investmentfonds, der sich der Finanzierung der netzunabhängigen Stromversorgung in Subsahara-Afrika widmet.

Studien/weiterführende Infos:

Der reformierte ELTIF und Impact Investing – Invest In Visions

Markets in Motion Ghana – Invest In Visions

 

Christian Hiller von Gaertringen

Christian Hiller von Gaertringen ist in Deutschland ein führender Journalist für Wirtschaft und Finanzmärkte in Afrika. Auf Substack veröffentlicht er den wöchentlichen Blog Capital News Africa. In Lyon und Wien studierte er Wirtschaftswissenschaften und absolvierte an der Université Lumière Lyon 2 die Maîtrise ès Sciences Économiques. Nach einem Volontariat an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten arbeitete er als Redakteur für Wirtschaftswoche, Die Welt, Le Monde und 16 Jahre lang für die FAZ.

Christian Hiller von Gaertringen hat verschiedene Bücher veröffentlicht:

Afrika ist das neue Asien. Ein Kontinent im Aufschwung, 2014 bei Hoffmann und Campe.

Die Neuordnung der Welt. Der Aufstieg der Schwellenländer und die Arroganz des Westens, 2022 im Finanz Buch Verlag.

Reinhard Heiserer

Reinhard Heiserer ist der Geschäftsführer der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt. Reinhard Heiserer gründete nach einigen Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit in Ecuador 1997 den Verein Jugend Eine Welt. Er ist ein kreativer Geist, der stark im sozialen Engagement und im kirchlich, ethischen Denken verwurzelt ist. Seit über 20 Jahren treibt er weltweit Projekte voran, probiert Neues aus und überzeugt Menschen davon, dass sich ihr Einsatz lohnt. (siehe: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/stimmen-fuer-den-aufschwung/wir-stellen-vor/reinhard-heiserer.html)

Jugend Eine Welt – Don Bosco Entwicklungszusammenarbeit ist eine österreichische Hilfsorganisation, die sich seit 1997 weltweit für die Verbesserung der Lebensperspektiven von Kindern und Jugendlichen am Rande der Gesellschaft einsetzt. Unter dem Leitgedanken „Bildung überwindet Armut“ unterstützt Jugend Eine Welt-Hilfsprojekte, Schulen, Straßenkinderprogramme und Bildungsprojekte in Asien, Afrika, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Osteuropa.

 

Dr. Catherine Marchewitz

Dr. Catherine Marchewitz ist seit 2026 Geschäftsführerin von Governance & Values GmbH und stellvertretende Geschäftsführerin von Stewardship Professionals e.V.. Von 2021 bis 2025 war Catherine Marchewitz als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) tätig, wo sich ihre Arbeit auf internationale Klimafinanzierung, Klimapolitik und die Regulierung nachhaltiger Finanzmärkte konzentrierte. Im Jahr 2025 war sie als Beraterin für die Initiative „Made in Germany 2030“ tätig und unterstützte dort Multi-Stakeholder-Dialoge mit Vertretern der Industrie und Finanzbranche sowie die Entwicklung sektoraler Transitionspläne. Zuvor war sie teils in leitenden Positionen in den Bereichen Kommunikation und Marketing bei LRI Group, Aquila Capital und KBC Asset Management tätig. Ihre Karriere begann sie nach dem Studium als Unternehmensberaterin für Asset Manager und Finanzdienstleister.

Catherine promovierte an der Technischen Universität Darmstadt zum Thema Shareholder Engagement. Seit 2022 bietet sie an der Frankfurt School of Finance & Management u.a. Workshops zu den Themen Sustainable Finance, Taxonomien und Stewardship an. Catherine ist Mitglied des Think Tanks des Corporate Responsibility Interface Center (CRIC) und gehört seit 2022 der Jury des Sustainable Finance Award an. Während ihrer Zeit am DIW Berlin wirkte sie an der von der Mercator-Stiftung geförderten Wissenschaftsplattform Sustainable Finance (WPSF) mit.

Die Governance & Values GmbH wurde 2018 von führenden Experten für Corporate Governance gegründet, um Investoren, Intermediäre und Emittenten bei der Erfüllung ihrer treuhänderischen Pflichten zu unterstützen und ausgewogene, gesunde und langfristig wertsteigernde Governance-Praktiken zu fördern. Im Jahr 2025 haben sie ihre Mission erweitert: wir wollen das Stewardship-Ökosystem in Europa verbessern. Sie bieten diverse Services und Formate an, um den langfristigen Dialog zwischen Investoren und Emittenten zu ermöglichen und zu stärken.

Lena Dovidat

„Klimagerechtigkeit bedeutet für mich, dass Klimaschutz und Anpassung nicht vom Zugang zu finanziellen Mitteln abhängen dürfen. Wer besonders stark von der Klimakrise betroffen ist, braucht verlässliche Unterstützung, Finanzierung und Handlungsspielräume.“

Lena Dovidat ist Beraterin für Klimafinanzierung bei the greenwerk. Sie unterstützt Länder des Globalen Südens bei der Verbesserung der Transparenz in der Klimafinanzierung, unter anderem durch die Entwicklung von Klimafinanzierungsdefinitionen und Taxonomien, das Monitoring von Klimafinanzierungsflüssen sowie die Ermittlung von Klimafinanzierungsbedarfen. Darüber hinaus begleitet sie die Entwicklung von Konzepten und Finanzierungsanträgen für internationale Klimafonds wie den Green Climate Fund und die Global Environment Facility.
the greenwerk. ist ein Beratungsunternehmen für Klima- und nachhaltige Energiepolitik mit besonderem Schwerpunkt auf Klimafinanzierung und Treibhausgasminderung in Entwicklungsländern. Wir unterstützen Regierungen, internationale Organisationen und weitere Akteure bei der Umsetzung der Ziele des Übereinkommens von Paris. Ein zentraler Teil unserer Arbeit ist die Beratung von Umwelt- und Finanzministerien zur transparenten Erfassung, Strukturierung und wirksamen Nutzung von Klimafinanzierung. Dazu entwickeln wir Klimafinanzierungsdefinitionen und Taxonomien, begleiten die Umsetzung und Aktualisierung nationaler Klimabeiträge (NDCs) und erarbeiten Strategien sowie Instrumente zur Mobilisierung von Klimafinanzierung.
David Rusnok
David Rusnok ist seit fast 20 Jahren bei der KfW Bankengruppe tätig. Bei der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, dem privaten Zweig der KfW Bankengruppe) hat er Entwicklungsprojekte mit privaten Unternehmen und Finanzinstituten umgesetzt. Für den KfW-Klimafonds hat David CDM-Projekte insbesondere mit Unternehmen in Lateinamerika entwickelt und deren Umsetzung vor allem in Brasilien begleitet. Im Auftrag der KfW-Entwicklungsbank hat er erfolgreich Projekte in den Bereichen Naturschutz, Meeres- und Küstenschutz, Biodiversität sowie Landwirtschaft gemeinsam mit staatlichen Partnern und nichtstaatlichen Institutionen in Lateinamerika begleitet.

climate & company ist ein Thinktank für nachhaltige Finanzen und wurde im Oktober 2018 gegründet. Sein Team aus rund 30 Beratern beschäftigt sich vorrangig mit Klimaschutz, dem Schutz der biologischen Vielfalt, Marktmechanismen (CDM, VCS und Art. 6), Portfolio- und Risikomanagement, Finanzwesen und Klimapolitik. Climate & Company verfügt über fundierte Kenntnisse und
fachliche Expertise im Bereich der nachhaltigen Finanzwirtschaft, insbesondere auf EU- und lateinamerikanischer Ebene. Das Unternehmen hat Erfahrung in der empirischen Arbeit mit Unternehmensdaten und ist an der Weiterentwicklung der bestehenden EU-Taxonomie,
der Offenlegungsstandards und der Regulierung der Lieferkette beteiligt.

 

Martin Heimes

Martin Heimes, Head of Private Debt, ist seit 2005 tätig im Bereich Entwicklungsinvestitionen (seit 2009 bei responsAbility), Fondsmanagement und Beratung zu Mikrofinanzierung und Krediten für Kleinbetriebe. Er hat Wirtschaftswissenschaften und Sozialanthropologie an der Freien Universität Berlin und der London School of Economics studiert. Vor seiner Tätigkeit bei responsAbility arbeitete Martin für die Frankfurt School of Finance and Management an Beratungsprojekten zu KMU-Krediten und Mikrofinanz-Fondsmanagement sowie im Investment Management für den European Fund for Southeast Europe.

responsAbility ist ein führender Schweizer Impact Asset Manager mit fundierter Expertise in Privat-Marktinvestitionen in Schwellenländern. Das Unternehmen bietet Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen für Finanzinstitute, Unternehmen und Mid-Market-Fonds an, die darauf ausgerichtet sind, neben wettbewerbsfähigen finanziellen Renditen messbaren positiven Impact für Mensch und Umwelt zu erzielen. Impact und ESG sind im gesamten Investmentprozess verankert und werden durch aktives Engagement unterstützt.

Sr. Dr. Anneliese Herzig

„Als Mitarbeiterin einer Organisation, die sich für die (ökologischen) Kinderrechte stark macht, ist mir neben dem gegenwärtigen vor allem der generationale Aspekt von Klimagerechtigkeit wichtig. Auch zukünftige Generationen sollen ein gutes und gesundes Leben auf diesem Planeten führen können. Goldbergbau aber zerstört die Biodiversität, die für ein gesundes Klima wichtig ist. Das wird besonders in biodiversitätsreichen Zonen wie dem Amazonasgebiet, das auch für das Weltklima entscheidend ist, sichtbar. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass der Goldbergbau nicht durch Gelder kirchlicher Institutionen finanziert wird.“

Sr. Dr. Anneliese Herzig MSsR ist neben anderen Tätigkeiten seit 2014 Theologische Referentin der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs (DKA), Mitglied der Arbeitsgruppe „Gold und Kirche“. Ihr theologisches Studium hat sie in Wien und Freiburg i.Br. absolviert.

Die Dreikönigsaktion (DKA) der Katholischen Jungschar Österreichs setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, für ein Leben in Würde für alle Menschen, weltweit ein. Die von ca. 85.000 Kindern gesammelten Spenden kommen ung. 500 Projekten in über 20 Ländern zu. Neben der Projektarbeit ist die Dreikönigsaktion auch in den Bereichen Anwaltschaft, Bildungsarbeit und Lobbying tätig. Wir setzen uns auf Grundlage der Katholischen Soziallehre, der Enzyklika Laudato Si‘ und der Menschenrechte für eine Transformation unserer derzeitigen globalen wirtschaftlichen und sozialen Strukturen hin zu einem nachhaltigen und gerechten Miteinander ein. (Quelle: www.dka.at ) Seit mehreren Jahren arbeiten wir an dem anwaltschaftlichen Projekt „Gold und Kirche“.

Information und Material: www.dka.at/gold (Basisinformationen zum Projekt „Gold und Kirche“ und die digitalen Versionen unseres Flyers und eines Fact-Sheets)

 

zur Fachtagung Klimagerechtigkeit