Corporate Responsibility Interface Center (cric e. V.) | Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

World-Café: Das liebe Geld, Divestment, Franziskus und ich

Geld als Treiber der ökologischen Transformation nutzen am Samstag, den 16. Mai 2026

Im World-Café beleuchten fünf Tische unterschiedliche Perspektiven auf Geld, Verantwortung und Transformation – von persönlichen Haltungen über ethische Geldanlagen bis hin zu strukturellen Veränderungen in Kirche und Gesellschaft

World-Café
14.00–15.30 Das liebe Geld, Divestment, Franziskus und ich

(p PU32)
Geld als Treiber der ökologischen Transformation nutzen

Br. Thomas Abrell OFM, Provinzökonom der deutschen Franziskanerprovinz, München
Sr. Juliane Flormann OSF, Ökonomin des Klosters Sießen, Bad Saulgau
P. Matthias Maier OFM, Präsident von Franziskaner Helfen, Bonn
Claudia Tober, Geschäftsführerin des cric e.V. – Corporate Responsibility Interface Center, Frankfurt/Main
Vorbereitet von: Christians for Future und Franziskaner Helfen

Ort: Congress Centrum, Saalebene, Raum 7/8, Kranenkai (39)
Nächste Haltestelle: Congress Centrum (4)Moderation:     Daniel Körber &  Georg Sauerwein

Das gesamte Programm finden Sie hier: https://static.katholikentag.de/production/htdocs/fileadmin/2020/2026/pdfs/Programm_Katholikentag2026.pdf,

Das World Café auf Seite 156.

Gastbeitrag – im Vorfeld der zweiten Europäischen Konferenz für kirchliche Investoren.

Kirchliche Investoren wollen ihren Einfluss stärker nutzen 

Kirchliche Geldanleger nehmen bereits heute über ihre Investitionen Einfluss auf Unternehmen. Die entscheidende Frage ist, wie aktiv sie diese Rolle wahrnehmen. In der kommenden Woche treffen sich in Innsbruck kirchliche Investoren aus ganz Europa und darüber hinaus zu einer Konferenz, um die Möglichkeiten zu diskutieren, ihren Einfluss stärker geltend zu machen.

Sie treten damit aktiv der Versuchung entgegen, Investieren als moralisch neutrale, weitgehend technische Angelegenheit zu betrachten, als eine reine Frage der Daten zu Risikomodellen, Finanzkennzahlen und Vermögensallokation, bei der die eigene Wertehaltung außen vorgelassen wird. Doch diese Sichtweise ist nicht nur unzureichend, sie ist grundlegend falsch. Kirchliche Geldanleger haben schon immer die Position vertreten, dass Investitionen nicht nur die Berücksichtigung finanzieller, sondern auch ethisch-nachhaltiger Aspekte erfordert. Auch die menschliche Perspektive und qualitative Faktoren sind zu beachten, nicht nur Transaktionen und Quantitatives. Wenn wir investieren, bringen wir zum Ausdruck, was wir für möglich halten, was wir für wertvoll erachten und wessen Gedeihen in unseren Augen zählt.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich diese umfassendere Sichtweise auf Investitionen mit dem Ziel vereinen lässt, langfristig nachhaltige Renditen z.B. für die Begünstigten kirchlicher Pensionskassen zu erzielen. Diese Sichtweise erkennt an, dass Renditen grundlegend von Gesellschaften abhängen, deren ökologische und soziale Systeme nachhaltig und widerstandsfähig sind.

Für Kirchen ist jede Entscheidung, wohin Kapital fließt, eine, die beeinflusst, unter welchen Umständen Menschen arbeiten, und welche Technologien gefördert werden. Sie ist auch eine Entscheidung für oder gegen die Einhaltung christlicher Werte.

So hat die Ethical Investment Advisory Group (EIAG) der Church of England betont, dass Investitionen eine Erweiterung des kirchlichen Auftrags sind. Auch für den Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) in der evangelischen Kirche in Deutschland gilt: „Das kirchliche Handeln im Bereich der Geldanlagen soll nicht im Widerspruch, sondern im Einklang mit Gottes Geboten und dem kirchlichen Auftrag stehen“. Das vatikanische Dokument „Mensuram Bonam. Glaubensbasierte Maßstäbe für katholische Kapitalanleger: Ein Ausgangspunkt und Aufruf zum Handeln“ aus dem Jahr 2022 vertritt einen sehr ähnlichen Standpunkt und betont: Investoren bewerten Märkte nicht nur – sie gestalten sie. Darum soll eine „Kohärenz zwischen Glauben und finanziellen Entscheidungen“ praktiziert werden. Die Entscheidungen von Investoren können „zur Schaffung einer gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen“ – oder das Gegenteil bewirken.

Gelegentlich wird von kirchlichen Einrichtungen die Befürchtung geäußert, kirchliche Vermögen seien zu klein, um die damit verbundene Gestaltungsmacht zu nutzen. Im Vergleich zu Staatsfonds, globalen Vermögensverwaltern und internationalen Banken sind die Ressourcen der Kirchen bescheiden. Welchen Einfluss können sie realistischerweise haben? Kirchliche Anleger wissen: weit mehr, als zunächst vermutet, wenn auch vielleicht nicht in der Weise, wie erwartet.

Kirchliche Investoren können multinationalen Konzernen keine Bedingungen diktieren oder jeden möglichen Schaden verhindern. Aber sie können mit ihnen in den Dialog treten, Normen setzen und vorleben, wie verantwortungsbewusstes Investieren aussieht. Sie können dort zusammenarbeiten, wo andere ausweichen, Klarheit zeigen, wo andere schwanken, und geduldig sein, wo andere sofortige Renditen verlangen. Sie können die Ersten sein, die unbequeme Fragen stellen, oder die Letzten, die ein schwieriges, aber vielversprechendes Engagement aufgeben. Sie bringen ein moralisches Vokabular in Bereiche, in denen es oft fehlt und Menschlichkeit in Gespräche, die von bürokratischer Gleichgültigkeit geprägt sind.

Kirchliche Investoren tun dies seit Jahrzehnten, ja sogar seit Jahrhunderten, von den Anfängen börsennotierter Unternehmen bis hin zu einer Reihe aktueller Initiativen. Dazu gehört die Transition Pathway Initiative, die von kirchlichen Investoren mitbegründet wurde, sowie: „Find it, Fix it, Prevent it“, eine Initiative gegen moderne Sklaverei. Die “Mental Health Benchmark“ unter der Leitung des Vermögensverwalters CCLA wurde unter anderem unterstützt von der Church Investors Group, einem Zusammenschluss kirchlicher Investoren mehrere Konfessionen in Großbritannien und den „Shareholders for Change“, einem europäischen Netzwerk, dem führende Vertreter des glaubenskonformen Investierens angehören. „De Nieuwe Beurskoers“, ein niederländisches Netzwerk kirchlicher Investoren, setzt sich für Arbeitnehmerrechte und gegen moderne Sklaverei ein. Der Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) ermutigt Finanzdienstleister wie die Commerzbank erfolgreich, auf die Finanzierung des Tiefseebergbaus zu verzichten. Die Pensionskasse der Church of England engagiert sich für mehr Arbeitssicherheit im Bergbau. Kirchliche Investoren waren zudem Wegbereiter in den globalen Initiativen „Nature Action 100“, „Climate Action 100+“ und der Investoren Initiative für Daten zu Menschenrechten (II-HRD). Die von kirchlichen Investoren mitbegründete Transition Pathway Initiative hat die Unterstützung von über 80 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen gewonnen und wird weltweit aktiv genutzt, um Investitionen in den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu lenken.

Diese Aktivitäten kirchlicher Investoren erfordern Klarheit, Kreativität und Beharrlichkeit. Veränderungen beginnen oft nicht mit großen Gesten, sondern mit konsequentem Handeln derer, die sich der langfristigen Perspektive verschrieben haben. In einer Welt, in der systemische Risiken zunehmend Renditen bestimmen, ist Passivität eine Entscheidung – eine, die die Zukunft anderen überlässt. Glaubenskonforme Investitionen erfordern aktive Verantwortung. Sie äußert sich darin, Erwartungen gegenüber Unternehmen zu benennen, schwierige Fragen zu stellen und bereit zu sein, alle Instrumente der ethisch-nachhaltigen Geldanlage zu nutzen, um Verhalten und Normen zu verändern und so langfristig auch den ökonomischen Wert der Vermögen zu erhalten.

Dabei stützen sich Kirchen auf den biblischen Auftrag: „Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes .“ (1. Petrus 4,10). Verantwortung beginnt mit der Erkenntnis, dass das, was wir besitzen, uns nicht gehört, sondern uns lediglich vorübergehend anvertraut ist.

Ausschlüsse von Unternehmen können eine Mitschuld vermeiden, aber es mag in gewissen Situationen bessere Möglichkeiten geben, Einfluss zu nehmen, die genutzt werden müssen, um Unternehmen zu beeinflussen, Märkte zu gestalten und eine humanere Zukunft zu finanzieren.

Kirchliche Investoren machen ihre Werte transparent und setzen diese konsequent um. Sie müssen sich jedoch dabei sowohl gegen einen Moralismus wehren, der zu stark vereinfacht, als auch gegen einen Pragmatismus, der alles entschuldigt. Integrität bedeutet, Grenzen anzuerkennen und ehrlich mit den Spannungen umzugehen, die dem Spagat zwischen Mission und finanzieller Verantwortung innewohnen.

Letztendlich geht es bei verantwortungsvollem Investieren für kirchliche Institutionen nicht nur darum, Schaden oder Reputationsrisiken zu vermeiden oder ESG-Kriterien abzuhaken. Es geht darum, die Welt so zu sehen, wie sie ist, Macht und Einfluss zu verstehen und dann zu entscheiden, wie man dazu beitragen kann, eine Welt zu schaffen, die in besserem Einklang mit Menschenwürde, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung steht. Es geht darum, Investitionsverpflichtungen zu erfüllen und eine Zukunft zu finanzieren, in der es sich zu leben lohnt.

 

Dr Stephen Barrie, Deputy Chief Responsible Investment Officer at the Church of England Pensions Board

Giuseppe van der Helm, Chair of De Nieuwe Beurskoers, a Dutch Christian investor association

Stephen Beer, Chair of the Church Investors Group, which represents church institutional investors in the UK and worldwide

Dr Jörg Mayer, Chair of Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI), which represents church institutional investors in Germany

Alessandra Viscovi, Secretary General of the CIID Italian Interreligious Centre for Dialogue

David Reusch, Chair of cric e.V, a sustainable investment association in Germany, Austria, and Switzerland

Paolo Camoletto, COO and Financial Secretary of the Archdiocese of Westminster, UK

 

25. Juni 2026 von 11.00 bis 12.30 Uhr

Über viele Jahre waren gemeinsame Engagement Aktivitäten von Investoren in Deutschland mit rechtlichen Unsicherheiten verbunden. Nach dem Urteil des EuGH hat die BaFin im März 2026 ihre Regelung zu „Acting in Concert“ grundlegend aktualisiert. Diese Entwicklung stellt einen wichtigen Meilenstein für kollaboratives Engagement dar und ist auch für emittierende Unternehmen von erheblicher Relevanz.
Was ist nun nach dem EuGH-Urteil und der Reaktion der BaFin zu erwarten? Und: führt die Zusammenarbeit von Investoren tatsächlich zu messbaren Veränderungen bei Unternehmen?
In dem Webinar beleuchtet und diskutiert Dr. Catherine Marchewitz mit SFA-Preisträger 2024 Benjamin Ruppert, Nikolaus Hastreiter und Christoph Biehl, PhD, aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zu kollaborativem Engagement und Stewardship Effectiveness. Im Mittelpunkt stehen regulatorische und institutionelle Rahmenbedingungen für Investorenkooperationen, empirische Evidenz zur Wirkung von Engagement-Initiativen wie etwa CA100+ sowie die Frage, wie wirksames Stewardship heute gemessen und bewertet werden kann.
Sprecher:
·          Benjamin Ruppert, PhD candidate Universität Flensburg & Senior Engagement Officer bei LBBW AM
·          Nikolaus Hastreiter, PhD candidate in Environmental Policy and Development, London School of Economics
·          Christoph Biehl, PhD, Senior Specialist Stewardship, rezonanz & Lecturer, Technische Hoschule Ingolstadt
Moderation:
·           Dr. Catherine Marchewitz, cricTANK und Managing Director bei Governance & Values
Anmeldung bitte unter dem Button oder einfach unter: .

 

Herr Ruppert wurde mit dem Sustainable Finance Award im Jahr 2024 ausgezeichnet. Hier finden Sie seine ausgezeichnete Arbeit: Benjamin_Ruppert_mt_ruppert_acting_in_concert

 

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit: „Welche Rolle spielt Geld bei der Erreichung entwicklungspolitischer Ziele im Globalen Süden?“ laden wir am 11. Juni 2026 zu einer Online-Fachtagung mit erfahrenen Expert:innen zur Thematik der Taxonomien ein.

Klimagerechtigkeit: Von Taxonomien zu Transformation

-Perspektivwechsel & Einblicke-

Wann?          11. Juni 2026, 10.15 – 12.30 Uhr

Wo?               Online

ANMELDUNG : https://cric-ethik.finance/cric-fachtagung-klimagerechtigkeit-von-taxonomien-zu-transformation-perspektivwechsel-einblicke/

Die Auswirkungen des Klimawandels trifft den globalen Süden besonders stark. Für Klimaschutz, Anpassung und die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist privates Kapital zentral. Finanzströme und Investitionsentscheidungen beeinflussen maßgeblich, wie schnell sozial-ökologische Transformation gelingt. Viele Länder des Globalen Südens haben inzwischen eigene Finanztaxonomien entwickelt, um nachhaltige Investments zu lenken.

Unsere Online-Fachtagung am 11. Juni 2026 beleuchtet diese Entwicklung und Implementierung von Taxonomien, vereint Erfahrungsberichte von Projekten und Investitionen in den globalen Süden, dahinterliegende Werte und Werthaltungen.

Programm:

Klimagerechtigkeit: Von Taxonomien zu Transformation

 – Perspektivwechsel & Einblicke –

 

10:15 Uhr        Begrüßung & Einführung

                        Claudia Tober, cric. e.V.

10:30 Uhr      Perspektivenwechsel – unsere EINE Welt im Fokus

                        Reinhard Heiserer, Jugend Eine Welt

11:00 Uhr    Finanztaxonomien: ein entscheidendes Puzzleteil der Klimapolitik

Dr. Catherine Marchewitz, Mitglied im cricTANK und Geschäftsführerin Governance & Values

11:20 Uhr       Lessons Learned – Taxonomieentwicklung für LDC’s am Beispiel Bhutan

Lena Dovidat, the greenwerk, Climate Advisory Network

11:40 Uhr      Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Taxonomien am Beispiel ausgewählter Entwicklungsländer

David Rusnok – Climate & Company

12:00 Uhr      Diskussionsrunde: Wirkung und Erfolge von Taxonomien im Globalen Süden

12:30 Uhr       Ende

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das Konzept der Veranstaltungsreihe: Klimagerechtigkeit setzt an einer Verantwortungsübernahme für die Folgen des Klimawandels an, die ungleich verteilt sind. Insbesondere die Länder und Kontinente des Globalen Südens, wie Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien haben mit klimabedingten Schäden zu kämpfen. Die Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit besteht aus acht Online-Veranstaltungen und einer Konferenz mit der Bedeutung des Kapitals für die Klimagerechtigkeit auseinander, wobei die folgenden Fragestellungen zentral sind:

Damit widmet sich die Reihe Klimagerechtigkeit dem breiten Kanon der Nachhaltigkeit von Umwelt, Sozialem und Governance. Die Veranstaltung bringt Fachpersonen aus der Finanzbranche, kirchliche Organisationen und die Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zu diskutieren.

Auf diese Weise soll die Konferenz den direkten Austausch und ein breiteres Themenspektrum ermöglichen, um den persönlichen Austausch und ein Bewusstsein über die Wirkungen und Potentiale ethisch-nachhaltiger Geldanlage zu schaffen, neue Kompetenzen etwaiger Chancen und Risiken nachhaltiger Geldanlagen zu erkennen, wie auch einen Einblick für spätere Handlungsmöglichkeiten zu erhalten.

Das Projekt wird gefördert von

im Auftrag des:

 

 

Workshop: „Führung in instabilen Zeiten – wenn lineare Konzepte nicht mehr greifen.“

Höher, schneller, weiter – dieses Muster verliert in vielen Organisationen zunehmend an Wirkung. Dieser Impulsworkshop zeigt, wie Führung auch dann gelingt, wenn Unsicherheit, Komplexität und hoher Druck den Alltag bestimmen. Im Zentrum stehen Selbstführung, klare Priorisierung und ein bewusster Umgang mit Energie und Belastung. So entsteht mehr Führungsklarheit, innere Stabilität und eine gesunde Entscheidungsfähigkeit in volatilen Zeiten.

Geleitet wird der Workshop von Ing. Christian Mang, MBA, Unternehmensberater, Coach und Experte für systemische Führung. Er begleitet seit vielen Jahren Führungskräfte und verbindet systemische und hypnosystemische Ansätze, um Klarheit, Wirksamkeit und Resilienz in anspruchsvollen Markt- und Organisationsumfeldern zu stärken.

Programm:

Montag, 04. Mai 2026: Austausch- und Vernetzungstreffen von 17:00 bis 19:00 Uhr, Impuls Vision, Vertrauen, Verantwortung – Leadership-Impulse von Don Bosco von Pater Peter Rinderer SDB gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen.

Dienstag, 05. Mai 2026: Workshop „Führung in instabilen Zeiten – wenn lineare Konzepte nicht mehr greifen.“ von 09:00 bis 13:00 Uhr, mit anschließendem Mittagessen.

 

Referent:                  Ing. Christian Mang, MBA, Unternehmensberater, Coach und Experte für systemische Führung. Gründer und                                                 Geschäftsführer Beratungs‑ und Weiterbildungsinstitut „the green field“ in Wien.

Referent:                  Pater Peter Rinderer SDB

Moderation:            Mag. (FH) Marlies Hofer-Perktold, Stv. Leitung Wirtschaft und Finanzen der Diözese Innsbruck und                                                                 Stv. Vorstandsvorsitzende von cric e.V.

Termin:                    Montag, 04. Mai 2026, 17:00 – 19:00 Uhr mit anschließendem Abendessen
Dienstag, 05. Mai 2026, 09:00 – 13:00 Uhr mit anschließendem Mittagessen

Beitrag:                      € 90,00
€ 45,00 für Mitglieder von cric e.V. oder haupt- bzw. ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in Diözese und Pfarren

Anmeldung:           bis Dienstag, 28. April 2026

unter:

Gemeinsam mit dem Zentralen Dienst Wirtschaft und Finanzen der Diözese Innsbruck und cric e.V. -Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage www.cric-ethik.finance

Am 06. März 2026 luden wir zu unserer Fachtagung mit anschließender Mitgliederversammlung in Köln ein.

In den Räumlichkeiten der Ampega Investment GmbH wurde das hochaktuelle Thema Investments in den Rüstungssektor diskutiert. Unter der Leitfrage: „Wie nachhaltig sind Investments in Rüstung: zwischen Frieden, Nachhaltigkeit, Rüstung und Peacewashing?“ wurden interessante Impulse gesetzt.

Ulrike Lohr von der Südwind e.V. beleuchtete die jüngsten Entwicklungen über Investments im Bereich Rüstung.

Anschließend gab es Input von Axel Wilhelm (NKI-Institut für nachhaltige Kapitalanlagen GmbH) zum Thema autonome Waffensysteme;

von Jutta Hinrichs  (Pax-Bank für Kirche und Caritas eG) über die Position der kirchlichen Investoren auf Rüstungsinvestments

und von Dr. Michael Heumann(Arete Ethik Invest AG) der Investments in Rüstung im ethischen Kontext kritisch hinterfragte.

In der anschließenden Diskussionsrunde nutzten die Teilnehmer die Chance sich intensiv über das Thema Rüstung auszutauschen. Das anschließende gemeinsame Mittagessen rundete die Fachtagung erfolgreich ab.

Im Anschluss fand die Mitgliederversammlung von cric e.V. für alle anwesenden Mitglieder statt.

Danke an alle Teilnehmer für diesen schönen, anregenden Vormittag und besonders den Gastredner:innen sowie Ampega Investment für die Nutzung ihrer Räumlichkeiten.

 

Hier finden Sie alle Präsentationen:

Rüstungsinvestitionen- Beitrag zum Frieden oder kontroverses Investment_Ulrike Lohr – cric – Maerz 2026

cric Kurzimpuls Autome-Waffensysteme-NKI-Axel Wilhelm

cric Kurzimpuls Rüstungsinvestments_kirchliche Sicht_Pax-BKC-Jutta Hinrichs

 

Die Präsentation von Dr. Michael Heumann kann angefragt werden:

Verantwortung entscheidet: Zwischen Wirkung, Rendite und Risiko – FinAnKo-Leitplanken im Praxischeck:

Seien Sie dabei, unsere Diskussion mit Clemens Hansmann, Marlies Hofer-Pertkold, Johannes Kneer und Eduard Schreiner, moderiert von Claudia Tober.

Der cric-Jahresbericht 2025 ist nun verfügbar.

Bitte lesen Sie hier unseren Bericht über unsere Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025: cric_Taetigkeitsbericht_2025-1

Wir freuen uns, Ihnen die dritte Runde des Sustainable Finance Awards ankündigen zu dürfen, mit dem wir wegweisende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich nachhaltige Finanzwirtschaft würdigen.

Wer kann teilnehmen? Zwischen dem 1. März und 30. Juni 2026 können wissenschaftliche Abschlussarbeiten eingereicht werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre (nach dem 1. März 2024) benotet wurden. Die Einreichung ist direkt über die Website www.sustainable-finance-award.org möglich!

Wir legen großen Wert auf den interdisziplinären Austausch. Von ökonomischen, juristischen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen bis hin zu Fragestellungen aus der Psychologie, Theologie oder Investmentethik – der Award richtet sich an Absolvent:innen verschiedenster Fachrichtungen.

Preisgeld und Veranstaltung Der Sustainable Finance Award ist mit insgesamt 11.000 € dotiert und wird in den drei Kategorien Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen vergeben. Eine neunköpfige Jury aus Wissenschaft und Praxis kürt jeweils die drei besten Abschlussarbeiten jeder Kategorie. Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 9. November 2026 in Düsseldorf vergeben.

Der Award wird von der Pax-Bank für Kirche und Caritas eG sowie cric e.V., dem Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage, vergeben. Ziel des Preises ist es, innovative Ansätze sichtbar zu machen und Talente zu fördern, die den Wandel hin zu einer ökologisch und sozial gerechten Finanzwirtschaft aktiv gestalten.

Sustainable Finance: relevant wie nie zuvor Inmitten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialer Ungleichheit spielt der Bereich Nachhaltige Finanzwirtschaft eine Schlüsselrolle. Der Sustainable Finance Award möchte wissenschaftliche Arbeiten fördern, die konkrete Lösungsansätze für diese Themen bieten und nachhaltige Entwicklungen in der internationalen Finanzwelt vorantreiben.

Bitte unterstützen Sie uns! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Ausschreibung mit Ihrem Netzwerk, Ihren Mitgliedern und Kontakten teilen. Ihren Newsletter, Ihre Website oder andere Kommunikationskanäle unterstützen wir dabei gerne mit Textvorschlägen oder Werbematerialien. Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Veröffentlichung benötigen, melden Sie sich einfach bei uns.

Weitere Informationen zum Award, zu den Teilnahmebedingungen und zur Bewerbung finden Sie

unter: www.sustainable-finance-award.org

 

 

 

Am 23.02.2026 fand in Wien die Fachtagung zum Thema Private Markets: Anlageerfolg und Nachhaltigkeits-Impact mit Private Equity, Private Debt & Co. statt. In den Räumlichkeiten der Schelhammer Capital kamen knapp 50 Menschen zusammen um sich über das Thema Private Markets zu informieren und auszutauschen. Diskutiert wurde wie durch Investitionen in Private Markets ein größerer Impact im Bereich Nachhaltigkeit erreicht wird, warum regulatorische Hürden weiter abgebaut werden müssen und wie die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Zukunft weiter ausgebaut werden kann und muss.

Ein Dank an die Schelhammer Capital und die Experten für diese schöne und informative Veranstaltung. 

Key Takeaways zur gelungenen cric-Fachtagung «Private Markets: Anlageerfolg und Nachhaltigkeits-Impact mit Private Equity, Private Debt & Co.» mit Georg Lemmerer (Schelhammer Capital), Michaela Attermeyer (VBV-Gruppe), Marvin Gschösser (rfu research) und Marlies Hofer-Perktold (CRIC – Corporate Responsibility Interface Center e. V.):


➡️ Die VBV-Gruppe schöpft das regulatorisch Mögliche an Private Markets Anlagen in Österreich und widmet sich innerhalb dieser Quote von 7.5% auch Anlagen u.a. in Erneuerbare Energien und Green Bonds.
➡️ Gemäss Michaela Attermeyer wäre das doppelte der heutigen Quote wünschenswert.
➡️ Die Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist je nach Assetklasse unterschiedlich, es braucht ein laufendes Hinarbeiten um das Reporting zu verbessern.
➡️ Was nebst den Renditeaussichten an Private Markets gefällt: Der unmittelbare Impact ist grösser als in traditionellen Anlageklassen und Wirkung wird durch direktes Engagement und den Kapitalhebel erzielt.
➡️ Mit der Nachhaltigkeitszertifizierung der ÖGUT können sich Vorsorgekassen in Österreich einer freiwilligen Nachhaltigkeitsprüfung unterziehen, was in Anspruch genommen wird und in der Schweiz in dieser Art nicht existiert.

🌻 Vielen Dank an den Gastgeber: die Schelhammer Capital und allen Beteiligten für diesen schönen Anlass!