Corporate Responsibility Interface Center (cric e. V.) | Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

23. April 2026
Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit - Zweiter Termin: Von Kompensation zu Glaubwürdigkeit: Echte Klimawirkung durch Klimaschutzbeiträge

Am 23. April 2026 führen wir unsere Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit fort, die im Rahmen einer Projektförderung von Engagement Global finanziert wird. Die Veranstaltungsreihe führt in neue und aktuelle Themen der ethisch-nachhaltigen Geldanlage ein und vertieft die Auseinandersetzung zudem durch exklusive Vorträge von Expert:innen und Praktiker:innen mit anschließenden Diskussionen. Es werden insgesamt acht Online-Veranstaltungen von Februar bis Dezember 2026 und eine Konferenz in Präsenz in Frankfurt am Main im Juni 2026 stattfinden.

Zweiter Termin

23.04.2026 – 13:00 Uhr – 14:00 Uhr

„Von Kompensation zu Glaubwürdigkeit: Echte Klimawirkung durch Klimaschutzbeiträge“, mit Kerstin Gade, Brot für die Welt, und Martin Ihm, Klimakollekte.

Brot für die Welt setzt sich für eine gerechte Welt ein, in der jeder Mensch in Würde lebt, gleiche Rechte hat, in der die Ressourcen fair verteilt sind und die planetaren Grenzen heute und in Zukunft geachtet werden. Das christliche Selbstverständnis prägt das Engagement. Gemeinsam mit rd. 1.600 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in mehr als 80 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern. Brot für die Welt setzt sich für Menschenrechte, Frieden, eine starke Demokratie, Zugang zu Bildung, Gesundheit und Wasser und gegen Hunger, Armut und die Folgen des Klimawandel ein. Brot für die Welt ist mehr als eine Hilfsorganisation – wir verstehen uns als Teil einer globalen Zivilgesellschaft und glauben fest daran, dass wir zusammen etwas bewegen können.

Kirsten Gade ist seit 2010 bei Brot für die Welt Ansprechpartnerin für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten mit Fokus Klimagerechtigkeit und Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Sie  entwickelt Klimaschutzfinanzierungsstrategien und unterstützt Brot für die Welt-Partnerorganisationen und deren Sozialunternehmen bei der Konzeption und Umsetzung zertifizierter Klimaschutzprojekte. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit in verschiedenen Regionen Asiens, Afrikas und des Pazifiks sowie im freiwilligen Markt für Emissionsminderungen.

Die Klima-Kollekte gGmbH wurde 2011 als kirchlicher CO₂-Kompensationsfonds gegründet und hat sich seitdem als Anbieter hochwertiger Carbon Credits etabliert. Diese zeichnen sich durch umfassende positive Entwicklungswirkungen aus und heben sich damit deutlich von anderen Angeboten am Markt ab. Die Kernaktivität der Klima-Kollekte ist also die Vermarktung zertifizierter CO₂-Einsparungen aus Klimaschutzprojekten der Partnerorganisationen ihrer Gesellschafter über den freiwilligen Kohlenstoffmarkt. Angesichts der mangelnden Integrität dieses Marktes und der Umsetzung des Pariser Übereinkommens legt die Klima-Kollekte seit 2024 ihren Schwerpunkt auf Klimafinanzierung. Dabei vermarktet sie Carbon Credits nach einem Beitragsmodell, dem sog. Contribution Claim-Ansatz. Mit dem neuen KlimaPlusBeitrag rückt sie das Engagement und die Verantwortung für das globale Netto-Null-Ziel im Sinne des Pariser Abkommens in den Mittelpunkt. Darüber hinaus bietet die Klima-Kollekte die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen an und informiert über den Mehrwert von Klimaschutzprojekten im Globalen Süden.

Martin Ihm ist seit 2023 Geschäftsführer der Klima‑Kollekte gGmbH und treibt in dieser Rolle die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsmodells von klassischer CO₂‑Kompensation hin zu Klimafinanzierung voran. Er studierte Sozialwissenschaften und Agrarökonomik und sammelte langjährige Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Unter anderem arbeitete er für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Malawi sowie für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) in Äthiopien. Seine Schwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Armutsreduzierung und Ernährungssicherung.

Die Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit wird

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