Corporate Responsibility Interface Center (cric e. V.) | Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage

Wir freuen uns, Ihnen die dritte Runde des Sustainable Finance Awards ankündigen zu dürfen, mit dem wir wegweisende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich nachhaltige Finanzwirtschaft würdigen.

Wer kann teilnehmen? Zwischen dem 1. März und 30. Juni 2026 können wissenschaftliche Abschlussarbeiten eingereicht werden, die innerhalb der letzten zwei Jahre (nach dem 1. März 2024) benotet wurden. Die Einreichung ist direkt über die Website www.sustainable-finance-award.org möglich!

Wir legen großen Wert auf den interdisziplinären Austausch. Von ökonomischen, juristischen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen bis hin zu Fragestellungen aus der Psychologie, Theologie oder Investmentethik – der Award richtet sich an Absolvent:innen verschiedenster Fachrichtungen.

Preisgeld und Veranstaltung Der Sustainable Finance Award ist mit insgesamt 11.000 € dotiert und wird in den drei Kategorien Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen vergeben. Eine neunköpfige Jury aus Wissenschaft und Praxis kürt jeweils die drei besten Abschlussarbeiten jeder Kategorie. Die Preise werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 9. November 2026 in Düsseldorf vergeben.

Der Award wird von der Pax-Bank für Kirche und Caritas eG sowie cric e.V., dem Verein zur Förderung von Ethik und Nachhaltigkeit bei der Geldanlage, vergeben. Ziel des Preises ist es, innovative Ansätze sichtbar zu machen und Talente zu fördern, die den Wandel hin zu einer ökologisch und sozial gerechten Finanzwirtschaft aktiv gestalten.

Sustainable Finance: relevant wie nie zuvor Inmitten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialer Ungleichheit spielt der Bereich Nachhaltige Finanzwirtschaft eine Schlüsselrolle. Der Sustainable Finance Award möchte wissenschaftliche Arbeiten fördern, die konkrete Lösungsansätze für diese Themen bieten und nachhaltige Entwicklungen in der internationalen Finanzwelt vorantreiben.

Bitte unterstützen Sie uns! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Ausschreibung mit Ihrem Netzwerk, Ihren Mitgliedern und Kontakten teilen. Ihren Newsletter, Ihre Website oder andere Kommunikationskanäle unterstützen wir dabei gerne mit Textvorschlägen oder Werbematerialien. Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung bei der Veröffentlichung benötigen, melden Sie sich einfach bei uns.

Weitere Informationen zum Award, zu den Teilnahmebedingungen und zur Bewerbung finden Sie

unter: www.sustainable-finance-award.org

 

 

 

Am 23.02.2026 fand in Wien die Fachtagung zum Thema Private Markets: Anlageerfolg und Nachhaltigkeits-Impact mit Private Equity, Private Debt & Co. statt. In den Räumlichkeiten der Schelhammer Capital kamen knapp 50 Menschen zusammen um sich über das Thema Private Markets zu informieren und auszutauschen. Diskutiert wurde wie durch Investitionen in Private Markets ein größerer Impact im Bereich Nachhaltigkeit erreicht wird, warum regulatorische Hürden weiter abgebaut werden müssen und wie die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Zukunft weiter ausgebaut werden kann und muss.

Ein Dank an die Schelhammer Capital und die Experten für diese schöne und informative Veranstaltung. 

Key Takeaways zur gelungenen cric-Fachtagung «Private Markets: Anlageerfolg und Nachhaltigkeits-Impact mit Private Equity, Private Debt & Co.» mit Georg Lemmerer (Schelhammer Capital), Michaela Attermeyer (VBV-Gruppe), Marvin Gschösser (rfu research) und Marlies Hofer-Perktold (CRIC – Corporate Responsibility Interface Center e. V.):


➡️ Die VBV-Gruppe schöpft das regulatorisch Mögliche an Private Markets Anlagen in Österreich und widmet sich innerhalb dieser Quote von 7.5% auch Anlagen u.a. in Erneuerbare Energien und Green Bonds.
➡️ Gemäss Michaela Attermeyer wäre das doppelte der heutigen Quote wünschenswert.
➡️ Die Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist je nach Assetklasse unterschiedlich, es braucht ein laufendes Hinarbeiten um das Reporting zu verbessern.
➡️ Was nebst den Renditeaussichten an Private Markets gefällt: Der unmittelbare Impact ist grösser als in traditionellen Anlageklassen und Wirkung wird durch direktes Engagement und den Kapitalhebel erzielt.
➡️ Mit der Nachhaltigkeitszertifizierung der ÖGUT können sich Vorsorgekassen in Österreich einer freiwilligen Nachhaltigkeitsprüfung unterziehen, was in Anspruch genommen wird und in der Schweiz in dieser Art nicht existiert.

🌻 Vielen Dank an den Gastgeber: die Schelhammer Capital und allen Beteiligten für diesen schönen Anlass!

NKI-Studie zu autonomen Waffensystemen in Kooperation mit dem Corporate Responsibility Interface Center (cric)

Aktuell gibt es kaum eine Nachrichtensendung, in der nicht über die zerstörerische Wirkung von Drohnen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder die Ausspähung von militärischen Anlagen durch diese unbemannten Flugobjekte berichtet wird. Drohnen sind dabei nur eine Form der autonomen Waffensysteme (AWS), deren Bedeutung in militärischen Konflikten derzeit steigt.

Trotz verschiedener politischer und zivilgesellschaftlicher Initiativen gibt es bisher keine internationale Konvention, in der die Nutzung dieser Waffen geregelt bzw. der Einsatz tödlicher AWS geächtet wird. Dabei verweisen Kritiker dieser Waffensysteme darauf, dass der Einsatz tödlicher AWS massiv gegen die Menschenrechte verstößt und diese daher zumindest als kontroverse Waffen eingestuft werden sollten.

In der vorliegenden Studie stellen wir dar, wie autonome Waffensysteme definiert werden, welche Diskussionspunkte es im Zusammenhang mit dem Einsatz dieser Waffensysteme gibt und welche internationalen Initiativen zu ihrer Regulierung bzw. Ächtung bestehen.

Die Veröffentlichung dieser Studie fällt dabei in eine Zeit, in der auch nachhaltigkeitsorientierte Anleger über eine Neubewertung der Rüstungsindustrie nachdenken. Mit der Studie wollen wir die Möglichkeit schaffen, den Umgang mit autonomen Waffen in diese Überlegungen einzubeziehen.

Die Studie zu autonomen Waffensystemen finden Sie auf der Website des NKI: https://nk-institut.de/wp-content/uploads/2026/02/NKI-Research-Autonome-Waffensysteme-02-2026.pdf
und hier  NKI-Research-Ausgabe-12-Autonome Waffen 2026-2.

Die Einladung zur 26. ordentlichen Mitgliederversammlung finden unsere Mitglieder im internen Mitgliederbereich.

Am 19. Februar 2026 starten wir mit unserer Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit, die im Rahmen einer Projektförderung von Engagement Global finanziert wird. Die Veranstaltungsreihe führt in neue und aktuelle Themen der ethisch-nachhaltigen Geldanlage ein und vertieft die Auseinandersetzung zudem durch exklusive Vorträge von Expert:innen und Praktiker:innen mit anschließenden Diskussionen. Es werden insgesamt acht Online-Veranstaltungen von Februar bis Dezember 2026 und eine Konferenz in Präsenz in Frankfurt am Main im Juni 2026 stattfinden.

Online-Auftaktveranstaltung

19.02.2026 – 13:00 Uhr – 14:00 Uhr

„De-Risking the Planet: Wie Kapital globale Klimagerechtigkeit finanziert“, mit Ute Sudmann, Germanwatch, und Jessica Bodmann, Oikocredit.

Die Klimakrise verschärft sich und betrifft wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen im Globalen Süden überproportional. Es mangelt ihnen in der Regel an Ressourcen, um die sich häufenden Folgen extremer Hitze, Waldbränden, Hurrikans, Dürren und Überschwemmungen zu bewältigen. Der Finanzierungsbedarf für Klimaschutz und -anpassung ist enorm. Für die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele und der sozial-ökologischen Transformation im globalen Süden wird neben öffentlichen Mitteln dringend privates Kapital benötigt. Eine zentrale Rolle spielen dabei Handlungsmöglichkeiten von Finanzinvestor:innen, Investitionsentscheidungen und ihre Wirkungen, ob und wie schnell Klimaschutz, Anpassung und entwicklungspolitische Ziele erreicht werden können.

Einladung und Programm zum ersten Termin unserer Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit

Die Veranstaltungsreihe Klimagerechtigkeit wird

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mit Mitteln des:

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