NKI-Studie zu autonomen Waffensystemen in Kooperation mit dem Corporate Responsibility Interface Center (cric)
Aktuell gibt es kaum eine Nachrichtensendung, in der nicht über die zerstörerische Wirkung von Drohnen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder die Ausspähung von militärischen Anlagen durch diese unbemannten Flugobjekte berichtet wird. Drohnen sind dabei nur eine Form der autonomen Waffensysteme (AWS), deren Bedeutung in militärischen Konflikten derzeit steigt.
Trotz verschiedener politischer und zivilgesellschaftlicher Initiativen gibt es bisher keine internationale Konvention, in der die Nutzung dieser Waffen geregelt bzw. der Einsatz tödlicher AWS geächtet wird. Dabei verweisen Kritiker dieser Waffensysteme darauf, dass der Einsatz tödlicher AWS massiv gegen die Menschenrechte verstößt und diese daher zumindest als kontroverse Waffen eingestuft werden sollten.
In der vorliegenden Studie stellen wir dar, wie autonome Waffensysteme definiert werden, welche Diskussionspunkte es im Zusammenhang mit dem Einsatz dieser Waffensysteme gibt und welche internationalen Initiativen zu ihrer Regulierung bzw. Ächtung bestehen.
Die Veröffentlichung dieser Studie fällt dabei in eine Zeit, in der auch nachhaltigkeitsorientierte Anleger über eine Neubewertung der Rüstungsindustrie nachdenken. Mit der Studie wollen wir die Möglichkeit schaffen, den Umgang mit autonomen Waffen in diese Überlegungen einzubeziehen.
Die Studie zu autonomen Waffensystemen finden Sie auf der Website des NKI: https://nk-institut.de/wp-content/uploads/2026/02/NKI-Research-Autonome-Waffensysteme-02-2026.pdf
und hier NKI-Research-Ausgabe-12-Autonome Waffen 2026-2.
